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{"id":42300,"date":"2019-10-11T11:20:05","date_gmt":"2019-10-11T09:20:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.betten.de\/magazin\/?p=42300"},"modified":"2025-12-01T09:34:39","modified_gmt":"2025-12-01T08:34:39","slug":"familienbett-was-spricht-dafuer-dagegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.betten.at\/magazin\/familienbett-was-spricht-dafuer-dagegen.html","title":{"rendered":"Familienbett &#8211; Was spricht daf\u00fcr und was dagegen?"},"content":{"rendered":"<p><div id=\"attachment_42298\" style=\"width: 1042px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-42298\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-co-sleeping.jpg\" alt=\"Co-Sleeping im Familienbett - Was spricht f\u00fcr und was gegen das Familienbett?\" width=\"1032\" height=\"465\" class=\"size-full wp-image-42298\" srcset=\"https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-co-sleeping.jpg 1032w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-co-sleeping-150x68.jpg 150w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-co-sleeping-300x135.jpg 300w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-co-sleeping-768x346.jpg 768w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-co-sleeping-1024x461.jpg 1024w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-co-sleeping-441x199.jpg 441w\" sizes=\"auto, (max-width: 1032px) 100vw, 1032px\" \/><p id=\"caption-attachment-42298\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Prostock-studio &#8211; Fotolia.com<\/p><\/div>Die Frage danach, ob das Baby bzw. Kind besser im eigenen Zimmer oder im Schlafraum der Eltern untergebracht ist, spaltet oft ganze Familien: W\u00e4hrend die einen der Meinung sind, dass das Kind am besten in direkter N\u00e4he zu Mama und Papa schlafen sollte, vertreten andere die Ansicht, dass es der S\u00e4ugling von Anfang an lernen sollte, alleine in einem Zimmer zu schlafen.<\/p>\n<p>Beide Varianten haben ihre Vorteile und Nachteile, so dass keine allgemeine Empfehlung f\u00fcr die eine oder andere L\u00f6sung gegeben werden kann. Nachfolgend geben wir daher n\u00e4her auf beides ein.<\/p>\n<p>Wenn das Kind bzw. der S\u00e4ugling mit im Zimmer der Eltern schlafen soll, gibt es hierf\u00fcr grunds\u00e4tzlich noch zwei unterschiedliche L\u00f6sungen: Das Kind kann einerseits in einem eigenen Bett und anderseits mit im Bett der Eltern schlafen, wobei dann die Rede vom Familienbett ist. Das gemeinsame Schlafen in einem Familienbett wird auch als Co-Sleeping bezeichnet.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit haben wir uns hier im Schlafmagazin bereits mit der Frage <a href=\"\/magazin\/babybett-im-elternschlafzimmer.html\">Babybett im Elternschlafzimmer \u2013 Ja oder Nein?<\/a> besch\u00e4ftigt. Heute wollen wir uns nun intensiver mit dem Familienbett auseinandersetzen, indem wir hinterfragen, was f\u00fcr und was gegen das Familienbett bzw. was f\u00fcr oder gegen das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern in einer Schlafst\u00e4tte spricht.<\/p>\n<div class=\"clearboth\"><\/div>\n<div id=\"inhaltsverzeichnis-fullw\" style=\"margin-top:50px;\">\n<div class=\"summary\">Inhaltsverzeichnis:<\/div>\n<ul>\n<li><a href=\"#was-ist-familienbett\">Was ist ein Familienbett?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#einfuehrung-co-sleeping\">Eine kleine Einf\u00fchrung ins Co-Sleeping<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#fuer-familienbett\">Was spricht f\u00fcr das Familienbett?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#gegen-familienbett\">Was spricht gegen das Familienbett?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#ploetzlicher-kindstod\">Exkurs: Pl\u00f6tzlicher Kindstod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#pro-contra-familienbett\">Familienbett: Pro und Contra in der \u00dcbersicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#fazit-familienbett\">Fazit: Soll das Kind im Familienbett schlafen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#grundregeln-familienbett\">Wichtige Grundregeln f\u00fcr das Familienbett<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#tipps-abschied-familienbett\">Tipps f\u00fcr einen gelungenen Abschied vom Familienbett<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n<p><a name=\"was-ist-familienbett\"><\/a><\/p>\n<h2>Was ist ein Familienbett?<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/was-ist-familienbett-300x300.jpg\" alt=\"Was ist Familienbett?\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignright size-medium wp-image-42301\" srcset=\"https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/was-ist-familienbett-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/was-ist-familienbett-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/was-ist-familienbett-160x160.jpg 160w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/was-ist-familienbett-320x320.jpg 320w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/was-ist-familienbett-441x441.jpg 441w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/was-ist-familienbett.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Unter einem Familienbett versteht man eine gemeinsame Schlafst\u00e4tte f\u00fcr Eltern und Kind bzw. Kinder. Die ganze Familie teilt sich also ein Bett und je nach Gr\u00f6\u00dfe auch eine oder mehrere Matratzen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mehr Liegekomfort und Bewegungsfreiheit werden nicht nur <a href=\"\/bettgestelle\/doppelbett\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Doppelbetten<\/a> in Maximalgr\u00f6\u00dfe von z.B. 200&#215;220 cm als Familienbetten genutzt, sondern auch mehrere Betten nebeneinander gestellt, um eine noch gro\u00dfz\u00fcgigere Liegefl\u00e4che beim Familienbett zu erreichen. \u201eZusammengesetzte\u201c Familienbetten lassen sich am besten mit Bettgestellen \u201eherstellen\u201c, bei denen die Matratze \u00fcber den Rahmen reicht bzw. wo die Matratze komplett aufliegt. Letzteres ist zum Beispiel bei <a href=\"\/boxspringbetten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Boxspringbetten<\/a> der Fall.<\/p>\n<p>Einige Familien bauen sich Ihr Familienbett auch komplett selbst, wobei die jeweiligen r\u00e4umlichen Gegebenheiten nat\u00fcrlich optimal ber\u00fccksichtigt, der vorhandene Platz im Schlafzimmer bestm\u00f6glich genutzt und individuelle W\u00fcnsche sowie Bed\u00fcrfnisse erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wenn mehrere Matratzen zum selbst gebauten oder aus mehreren Betten bestehenden Familienbett geh\u00f6ren sollten, l\u00e4sst sich gegen die unliebsamen \u201eBesucherritzen\u201c zwischen den Matratzen eine sogenannte Liebesbr\u00fccke bzw. ein Ritzenf\u00fcller einsetzen, der einen ebenen \u00dcbergang zwischen den Matratzen schafft.<\/p>\n<p>Im weiteren Sinne werden auch Schlafl\u00f6sungen als Familienbetten bezeichnet, bei denen das Kind eine eigene Schlafst\u00e4tte in unmittelbarer N\u00e4he des elterlichen Bettes hat. Dazu z\u00e4hlen Beistellbettchen oder Baby-Balkon am Ehebett genauso wie das direkt daneben aufgestellte Gitterbett f\u00fcr das Kind.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"einfuehrung-co-sleeping\"><\/a><\/p>\n<h2>Eine kleine Einf\u00fchrung ins Co-Sleeping<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/co-sleeping-mama-papa-baby-300x200.jpg\" alt=\"Co-Sleeping - Wenn sich Mama, Papa und das Baby bzw. Kind ein Bett teilen\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignright size-medium wp-image-42302\" srcset=\"https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/co-sleeping-mama-papa-baby-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/co-sleeping-mama-papa-baby-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/co-sleeping-mama-papa-baby-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/co-sleeping-mama-papa-baby-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/co-sleeping-mama-papa-baby-441x294.jpg 441w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/co-sleeping-mama-papa-baby.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Werden S\u00e4uglinge zum Schlafen mit in das elterliche Bett genommen, so wird dieses als Co-Sleeping (auf Deutsch: Co-Schlafen) bezeichnet. Statt von Co-Sleeping ist gelegentlich auch die Rede vom Bed-Sharing bzw. Bedsharing (englisch f\u00fcr Bett-teilen).<\/p>\n<p>Fr\u00fcher war es aus verschiedenen Gr\u00fcnden \u00fcblich, dass Neugeborene sowie auch \u00e4ltere Kinder ein Bett mit den Eltern teilten. Mittlerweile ist es allerdings zumindest in westlichen Kulturen so, dass Selbstst\u00e4ndigkeit zu den wichtigsten Tugenden z\u00e4hlt und deshalb auch Kinder fr\u00fchestm\u00f6glich dazu erzogen werden sollen, was insbesondere durch das Schlafen im eigenen Bett bzw. Zimmer erreicht werden soll.<\/p>\n<p>In den USA ist es mittlerweile allerdings wieder absolut \u201eangesagt\u201c, die Kinder mit ins Eltern-Schlafzimmer zu nehmen und aus dem Ehebett ein Familienbett zu machen. Diese steigende Popularit\u00e4t des Co-Sleeping h\u00e4ngt sehr stark mit gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen zusammen. Dabei sind insbesondere der steigende Anteil an (mit-)arbeitenden Frauen, das Sinken der Kaufkraft (Lebenshaltungskosten steigen schneller als Einkommen) sowie die wachsende Anzahl alleinerziehender Eltern zu nennen. Bedingt durch diese Wandlungen bleibt heute am Tag oft deutlich weniger Zeit f\u00fcr die Kinder, was viele versuchen zu kompensieren, in dem zumindest die N\u00e4chte gemeinsam im Familienbett verbracht werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Eltern hat das Co-Sleeping den Vorteil, dass sie jederzeit direkt f\u00fcr ihr Kind da sein k\u00f6nnen, sei es zum n\u00e4chtlichen F\u00fcttern bzw. Stillen des S\u00e4uglings oder zum Trostspenden beim Kleinkind, welches durch einen Alptraum aus dem Schlaf geschreckt ist oder generell Probleme mit dem Einschlafen hat.<\/p>\n<p>Hat sich das Kind allerdings erst einmal \u00fcber zwei oder drei Jahre daran gew\u00f6hnt, mit den Eltern das Bett zu teilen, wird es zunehmend schwerer es an ein eigenes Bett zu gew\u00f6hnen.<\/p>\n<div class=\"infokasten\" style=\"background: #F6CECE;\">\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-info-120x150.png\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-33849\" srcset=\"https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-info-120x150.png 120w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-info-239x300.png 239w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-info-441x553.png 441w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-info.png 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/><\/p>\n<p style=\"clear: left;\">Das gemeinsame Schlafen in einem Bett mit einem S\u00e4ugling ist nicht unumstritten, weil es schnell zu einer \u00dcberw\u00e4rmung beim Kind kommen kann und stets die potenzielle Gefahr besteht, dass die Eltern das Kind \u201eerdr\u00fccken\u201c, wenn sie sich unbewusst im Schlaf umdrehen.\n<\/p>\n<div class=\"clearboth\"><\/div>\n<\/div>\n<hr \/>\n<p><em>Jetzt sind bereits einige Argumente f\u00fcr das Familienbett und einige Argumente gegen das Familienbett genannt worden. Nachfolgend werden wir auf die Vorteile und Nachteile noch einmal gesondert und intensiver eingehen:<\/em><\/p>\n<p><a name=\"fuer-familienbett\"><\/a><\/p>\n<h2>Was spricht f\u00fcr das Familienbett?<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-geborgenheit-sicherheit-baby-300x200.jpg\" alt=\"Schlafen bei Mama und Papa im Familienbett gibt Babys Geborgenheit und Sicherheit.\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignright size-medium wp-image-42303\" srcset=\"https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-geborgenheit-sicherheit-baby-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-geborgenheit-sicherheit-baby-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-geborgenheit-sicherheit-baby-441x294.jpg 441w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-geborgenheit-sicherheit-baby.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Das Baby profitiert im gemeinsamen Bett mit den Eltern von einer ganz besonderen Geborgenheit und einem hohen Sicherheitsempfinden. \u2013 Die direkte k\u00f6rperliche N\u00e4he sowie die Schlaf- und Atemger\u00e4usche von Mama und Papa wirken sich positiv auf das Baby aus. Die meisten S\u00e4uglinge schlafen so auch deutlich ruhiger. Man sagt, dass Babys durch das Co-Sleeping seltener aufwachen und schneller wieder einschlafen. Sie sollen zudem auch weniger schreien als S\u00e4uglinge, die alleine schlafen.<\/p>\n<p>Wenn das Baby bei den Eltern schl\u00e4ft, k\u00f6nnen diese schneller auf die Bed\u00fcrfnisse des Kindes reagieren. Auf diese Weise muss das Kind weniger schreien.<\/p>\n<p>F\u00fcr stillende M\u00fctter bietet das gemeinsame Bett den Vorteil, dass die n\u00e4chtliche \u201eF\u00fctterung\u201c des Babys h\u00f6chstkomfortabel und stressfrei erfolgen kann. Man braucht nicht extra aufzustehen, es gibt kein \u00fcberm\u00e4\u00dfiges Jammern und anschlie\u00dfend k\u00f6nnen Mutter und Kind schnell wieder ein- und weiterschlafen. Wenn nicht zus\u00e4tzlich eine neue Windel f\u00e4llig ist, braucht man normal auch kein Licht, so dass Mutter und Kind nicht unn\u00f6tig durch Lichtreize \u201eaktiviert\u201c werden.<\/p>\n<div class=\"infokasten\" style=\"background: #f5d0a9;\">\n<p style=\"clear: left;\">Die britische Durham Universit\u00e4t hat herausgefunden, dass sich stillende M\u00fctter ihrem Kind in der Nacht mit dem K\u00f6rper zuwenden: Die Mutter nimmt dabei eine besondere Haltung ein, die einen bestm\u00f6glichen Schutz f\u00fcr den S\u00e4ugling verspricht. Dazu legt sich die Mutter auf die Seite und zieht ihre Knie so an, dass diese sich unterhalb der F\u00fc\u00dfe des Babys befinden. Ihr Oberarm lagert \u00fcber dem Kopf des Babys und bildet so eine Barriere nach oben hin. Das auf dem R\u00fccken schlafende Baby liegt auf diese Weise flach auf der Matratze und nicht auf dem m\u00fctterlichen Kopfkissen. Innerhalb der \u201em\u00fctterlichen Schutzklammer\u201c ist der S\u00e4ugling davor gesch\u00fctzt, erdr\u00fcckt zu werden oder nach unten zu rutschen. Dar\u00fcber hinaus nimmt die Mutter in dieser Schlafposition die Temperatur und Atemger\u00e4usche ihres Kindes stetig wahr und ist bei Abweichungen schnell alarmiert.\n<\/p>\n<div class=\"clearboth\"><\/div>\n<\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/baby-stillen-familienbett-200x300.jpg\" alt=\"Stillen im Familienbett - gut f\u00fcr Babys Gesundheit, stressfrei f\u00fcr die Mama\" width=\"200\" height=\"300\" class=\"alignright size-medium wp-image-42304\" srcset=\"https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/baby-stillen-familienbett-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/baby-stillen-familienbett-100x150.jpg 100w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/baby-stillen-familienbett.jpg 426w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Unicef sprechen sich bereits seit 2008 f\u00fcr die Nutzung des Familienbettes bzw. das Co-Sleeping aus, weil die Auswertung aller Studien dazu gezeigt hat, dass das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern zahlreiche positive Aspekte mit sich mitbringt: So ist es in der Regel so, dass im M\u00fctter Familienbett h\u00e4ufiger und l\u00e4nger Stillen, was f\u00f6rderlich f\u00fcr die Gesundheit des Babys ist bzw. dem <a href=\"#ploetzlicher-kindstod\">pl\u00f6tzlichen Kindstod<\/a> vorbeugen soll. Weiterhin konnte anhand von Videoaufnahmen festgestellt werden, dass M\u00fctter w\u00e4hrend des Schlafes f\u00fcr die Sicherheit ihres Babys sorgen, in dem sie es unbewusst ber\u00fchren. Durch die Ber\u00fchrungen soll sowohl ein Schutz vor Atemstillst\u00e4nden als auch vor dem \u00dcberhitzen gegeben sein \u2013 beides Faktoren, die im Zusammenhang mit dem pl\u00f6tzlichen Kindstod gesehen werden. Damit sich da Co-Sleeping im Familienbett positiv auswirken kann, sollten allerdings einige <a href=\"#grundregeln-familienbett\">Regeln<\/a> beachtet werden.<\/p>\n<p>In der sogenannten bindungsorientierten Erziehung \u2013 auch als Attachment Parenting (oder abgek\u00fcrzt: AP) bekannt \u2013 geh\u00f6rt das gemeinsame Schlafen im Familienbett zu den Grunds\u00e4tzen. Die Erziehungslehre ist auf den Amerikaner Dr. William Sears (Professor f\u00fcr Kinderheilkunde, Kinderarzt) zur\u00fcckzuf\u00fchren, welcher f\u00fcr das Attachment Parenting sieben ma\u00dfgebliche \u201eBaby-Bs\u201c aufgestellt hat. &#8211; Das vierte Baby-B \u201eBedsharing\u201c gibt das gemeinsame Schlafen im Familienbett vor.<\/p>\n<p><em>Weitere Informationen zur bindungsorientierten Erziehung bzw. zum Attachment Parenting im Internet:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2017-09\/attachment-parenting-eltern-erziehung-debatte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Attachment Parenting: Auf welcher Seite erziehst Du? \u2013 Zeit.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article149139382\/Attachment-Parenting-Wenn-Eltern-einfach-alles-fuer-ihre-Kinder-tun.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Attachment Parenting: Wenn Eltern einfach alles f\u00fcr ihre Kinder tun \u2013 Welt.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><a name=\"gegen-familienbett\"><\/a><\/p>\n<h2>Was spricht gegen das Familienbett?<\/h2>\n<p>Bei den Argumenten gegen das Familienbett ist h\u00e4ufig zu lesen, dass ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr eine \u00dcberhitzung des S\u00e4uglings und damit auch f\u00fcr den pl\u00f6tzlichen Kindstod gegeben ist, wenn dieser unter die Bettdecke der Eltern rutscht. Generell vertreten einige Mediziner und Fachleute die Ansicht, dass das gemeinsame Schlafen im Familienbett f\u00fcr Kinder unter einem Jahr nicht empfehlenswert ist, weil sie die Gefahr des pl\u00f6tzlichen Kindstods hierbei f\u00fcr zu stark erh\u00f6ht einsch\u00e4tzen. Empfohlen ist stattdessen ein eigenes Bett mit im elterlichen Zimmer.<\/p>\n<p>Gibt es innerhalb der Familienkonstellation einen oder mehrere unruhige Schl\u00e4fer, so kann sich dieser &#8211; oder k\u00f6nnen sich diese &#8211; st\u00f6rend auf den Schlaf der restlichen Familienmitglieder auswirken. Besonders h\u00e4ufig sind mobil gewordene Kleinkinder regelrechte St\u00f6rfaktoren im elterlichen Bett, wo diese auch ganz gerne mal quer in der Bettmitte liegen und so in beide Richtungen \u2013 Mama und Papa \u2013 gleicherma\u00dfen \u201eausteilen\u201c.<\/p>\n<p>Viele Menschen behaupten, dass Kinder durch das Co-Sleeping zu sehr verw\u00f6hnt werden und es nachher sehr schwer wird, diese Kinder daran zu gew\u00f6hnen, alleine zu schlafen.<\/p>\n<p>Da das Doppelbett im elterlichen Schlafzimmer \u00fcblicherweise auch als intimster R\u00fcckzugsort f\u00fcr die Eltern dient, steht f\u00fcr einige das gemeinsame Familienbett einem regelm\u00e4\u00dfigen Sexualleben und trauter Zweisamkeit entgegen. Weil aber auch au\u00dferhalb des Schlafzimmers \u201ek\u00f6rperliche Begegnungen\u201c zwischen den Eltern absolut m\u00f6glich sind, kann das Familienbett auch dazu f\u00fchren, dass Partnerschaft und Sexualleben deutlich befriedigender ausfallen, wenn sich beide drauf einlassen und nach aktiv nach alternativen Orten sowie Zeiten f\u00fcr romantische Momente \u201esuchen\u201c.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"ploetzlicher-kindstod\"><\/a><\/p>\n<h2>Exkurs: Pl\u00f6tzlicher Kindstod<\/h2>\n<p>Bei Kindern bis zu einem Jahr z\u00e4hlt der pl\u00f6tzliche Kindstod, bei dem die Babys im Schlaf aufh\u00f6ren zu atmen, mit zu den h\u00e4ufigsten Todesursachen. Statt vom pl\u00f6tzlichen Kindstod ist auch die Rede vom Sudden Infant Death Syndrome bzw. abgek\u00fcrzt SIDS.<\/p>\n<p>Die Wissenschaft konnte bislang noch nicht eindeutig kl\u00e4ren, warum es zum pl\u00f6tzlichen Kindstod kommt, so dass es keine M\u00f6glichkeit gibt, die Ursachen daf\u00fcr \u201eabzustellen\u201c. Es konnten in der Vergangenheit allerdings einige Risikofaktoren f\u00fcr den pl\u00f6tzlichen Kindstod ermittelt werden. &#8211; Anhand dieser Risiken lassen sich allerdings Ma\u00dfnahmen ableiten, die man unbedingt ergreifen sollte, um seinem Kind einen bestm\u00f6glichen Schutz vor dem pl\u00f6tzlichen Kindstod zu bieten:<\/p>\n<ul>\n<li>R\u00fcckenlage statt Bauchlage<\/li>\n<li>Schlafsack statt Bettdecke<\/li>\n<li>kein Kissen und keine Pl\u00fcschtiere im Bett<\/li>\n<li>Umgebungstemperatur bei 16\u00b0C bis 18\u00b0C<\/li>\n<li>Stillen bietet einen Schutz<\/li>\n<li>Schnuller zum Schlafen bietet einen Schutz<\/li>\n<li>Eltern sollten nicht rauchen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitere Informationen zum Thema: \u201e<a href=\"https:\/\/www.dgkj.de\/eltern\/dgkj-elterninformationen\/elterninfo-sicherer-schlaf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sicherer Schlaf f\u00fcr das Baby<\/a>\u201c finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin e.V. im Internet. Ebenfalls empfehlenswert ist die englischsprachige Information der Unicef zum Thema \u201e<a href=\"https:\/\/www.unicef.org.uk\/babyfriendly\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/07\/Co-sleeping-and-SIDS-A-Guide-for-Health-Professionals.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Co-Sleeping and SIDS<\/a>\u201c (pdf-Datei).<\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"infokasten\"><a name=\"pro-contra-familienbett\"><\/a><\/p>\n<h3>Familienbett: Pro und Contra in der \u00dcbersicht<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-lupe-150x140.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"140\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-33510\" srcset=\"https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-lupe-150x140.png 150w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-lupe-300x281.png 300w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-lupe-441x413.png 441w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/faultier-lupe.png 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/p>\n<p style=\"clear: left;\"><strong>Pro Familienbett<\/strong><\/p>\n<ul class=\"clear-list\" id=\"pro\">\n<li>Schlafrhythmus von Eltern und Kind\/ern gleicht sich an<\/li>\n<li>Eltern k\u00f6nnen unmittelbar f\u00fcr das Kind da sein \/ sofort reagieren<\/li>\n<li>Schreizeiten werden reduziert \/ weniger Ruhest\u00f6rung f\u00fcr alle<\/li>\n<li>Eltern-Kind-Bindung wird gesichert, stabilisiert und gest\u00e4rkt<\/li>\n<li>Mehr gemeinsame Familienzeit<\/li>\n<li>Urvertrauen des Kindes wird gest\u00e4rkt<\/li>\n<li>M\u00fctter stillen meist h\u00e4ufiger und l\u00e4nger<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Contra Familienbett<\/strong><\/p>\n<div class=\"clear\"><\/div>\n<ul class=\"clear-list\" id=\"contra\">\n<li>Baby\/Kind wird durch das Co-Sleeping verw\u00f6hnt \/ kann sp\u00e4ter nur schwer alleine schlafen<\/li>\n<li>Unruhige Schl\u00e4fer in der Familie st\u00f6ren den Schlaf der anderen<\/li>\n<li>Zweisamkeit der Eltern wird erschwert<\/li>\n<li>Eventuell h\u00f6heres Risiko f\u00fcr pl\u00f6tzlichen Kindstod, wenn S\u00e4uglinge unter einem Jahr im Familienbett schlafen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p><a name=\"fazit-familienbett\"><\/a><\/p>\n<h2>Fazit: Soll das Kind im Familienbett schlafen?<\/h2>\n<p>Ob das Kind oder die Kinder zusammen mit den Eltern in einem Bett schlafen sollen, ist eine Frage, die jeder f\u00fcr sich selbst beantworten muss. Generell gilt, dass sich auf jeden Fall beide Elternteile \u2013 also Mama und Papa \u2013 einig sein sollten, wie die n\u00e4chtliche Schlafsituation gestaltet werden soll. Wenn nur z.B. Mama f\u00fcr ein Familienbett und Papa dagegen ist, sind Konflikte vorprogrammiert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/anstellbett-beistellbett-baby-balkon-familienbett-co-sleeping.jpg\" alt=\"Anstellbett bzw. Baby-Balkon f\u00fcr das Elternbett - sicheres Familienbett und Co-Sleeping f\u00fcr S\u00e4uglinge\" width=\"1595\" height=\"872\" class=\"aligncenter size-full wp-image-42305\" srcset=\"https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/anstellbett-beistellbett-baby-balkon-familienbett-co-sleeping.jpg 1595w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/anstellbett-beistellbett-baby-balkon-familienbett-co-sleeping-150x82.jpg 150w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/anstellbett-beistellbett-baby-balkon-familienbett-co-sleeping-300x164.jpg 300w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/anstellbett-beistellbett-baby-balkon-familienbett-co-sleeping-768x420.jpg 768w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/anstellbett-beistellbett-baby-balkon-familienbett-co-sleeping-1024x560.jpg 1024w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/anstellbett-beistellbett-baby-balkon-familienbett-co-sleeping-441x241.jpg 441w\" sizes=\"auto, (max-width: 1595px) 100vw, 1595px\" \/><\/p>\n<p>Wenn es darum geht, das neugeborene Kind im elterlichen Schlafzimmer schlafen zu lassen, ist das gemeinsame Schlafen in einem gro\u00dfen Bett auf derselben Schlafunterlage den meisten Experten nach eher weniger zu empfehlen. Hier ist die Anschaffung eines Baby-Balkons bzw. Anstellbettchens \/ Beistellbettes die sinnvollere Wahl. Dabei schl\u00e4ft das Kind ebenfalls sehr eng bei Mama und Papa und der direkte \u201eZugriff\u201c ist gegeben. Gleichzeitig hat das Baby aber einen ganz besonderen Schutzbereich. Es liegt auf einer angemessen harten Unterlage und ist vor dem Herausfallen bestens gesch\u00fctzt. Wenn dann noch alle weiteren <a href=\"#ploetzlicher-kindstod\">Schutzma\u00dfnahmen bez\u00fcglich des pl\u00f6tzlichen Kindstods<\/a> ergriffen wurden, k\u00f6nnen alle sicher und entspannt schlafen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Wie bereits umfassend er\u00f6rtert, handelt es sich bei der Entscheidung f\u00fcr oder gegen das gemeinsame Schlafen im Familienbett um eine sehr pers\u00f6nliche Angelegenheit, die jeder f\u00fcr sich selbst regeln muss.<\/p>\n<p>Falls Sie sich f\u00fcr den Einsatz eines Familienbettes entschieden haben oder entscheiden sollten, finden Sie nachfolgend noch weitere wichtige Informationen und Tipps dazu:<\/em><\/p>\n<p><a name=\"grundregeln-familienbett\"><\/a><\/p>\n<h2>Wichtige Grundregeln f\u00fcr das Familienbett<\/h2>\n<p>Wenn die Familie gemeinsam in einem Bett schl\u00e4ft \u2013 also Mama, Papa und Kind bzw. S\u00e4ugling ein gro\u00dfes Familienbett nutzen \u2013 dann sollten folgende Regeln beachtet werden:<\/p>\n<p><strong>Das Bett sollte gro\u00df genug f\u00fcr alle sein!<\/strong><\/p>\n<p>Auf eine ausreichende Gr\u00f6\u00dfe des Bettes sollte bei einem mit Kind\/ern gemeinsam genutzten Familienbett unbedingt geachtet werden \u2013 mindestens 180 cm bzw. besser 200 cm sollten es schon sein. Nur so hat jedes Familienmitglied ausreichend Platz zum Schlafen und Entspannen. Interessante Informationen zur notwendigen Bettl\u00e4nge und Bettbreite k\u00f6nnen Sie unserem Artikel \u201e<a href=\"\/magazin\/koerpergerechte-betten-worauf-achten.html\">K\u00f6rpergerechte Betten: Worauf ist zu achten?<\/a>\u201c entnehmen.<\/p>\n<p>Wenn das Bett zu klein ist, erh\u00f6ht sich das Risiko einer \u00dcberhitzung f\u00fcr das Kind.<\/p>\n<p><strong>Richtige Ausstattung des Familienbettes!<\/strong><\/p>\n<p>Generell sollte das Familienbett mit einer durchgehenden Matratze (nicht zu weich) ausgestattet sein. Ist keine durchg\u00e4ngige Matratze m\u00f6glich, k\u00f6nnen Besucherritzen zwischen den Matratzen mit Liebesbr\u00fccken (Schaumstoffkeile) geschlossen werden.<\/p>\n<p>Decken, Kissen und Kuscheltiere sollten im Familienbett auf ein absolutes Minimum begrenzt werden.<\/p>\n<p><strong>Das Baby schl\u00e4ft in seinem Schlafsack und ohne Decke!<\/strong><\/p>\n<p>Um zu verhindern, dass das Kind \u00fcberhitzt oder unter die Decke ger\u00e4t und im schlimmsten Fall keine Luft mehr bekommt, sollte es nur in einen passenden Schlafsack gelegt werden.<\/p>\n<p><strong>Babys unter einem Jahr sollten auf dem R\u00fccken liegend schlafen!<\/strong><\/p>\n<p>Die R\u00fcckenlage soll nach heutigem Kenntnisstand der Wissenschaft die beste Schlafposition f\u00fcr S\u00e4uglinge sein, wenn es darum geht, dem pl\u00f6tzlichen Kindstod vorzubeugen.<\/p>\n<p><strong>Die Eltern sollten nicht rauchen!<\/strong><\/p>\n<p>Raucher geben auch im Schlaf noch Giftstoffe \u00fcber die Atemluft ab, die sie mit dem Rauchen aufgenommen haben, wodurch die Gesundheit des Kindes gef\u00e4hrdet wird und sich das Risiko f\u00fcr den pl\u00f6tzlichen Kindstod erh\u00f6ht.<\/p>\n<p><strong>Kein Elternteil sollte unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten stehen!<\/strong><\/p>\n<p>Alkohol und Drogen beeinflussen die Wahrnehmung, das Verhalten und das Reaktionsverm\u00f6gen, so dass u.U. nicht angemessen auf das Baby bzw. Kind im Bett reagiert werden kann. \u2013 Es besteht u.a. eine erh\u00f6hte Gefahr daf\u00fcr, dass sich der Erwachsene im Schlaf auf das Baby legt und dieses erstickt.<\/p>\n<p>Auch die Einnahme bestimmter starker Medikamente (insbesondere von Schlafmitteln) kann ein Argument daf\u00fcr sein, nicht zusammen mit dem Baby im Familienbett zu \u00fcbernachten, weil auch hier u:U. nicht mehr angemessen auf das Kind reagiert werden kann bzw. im Schlaf \u201evergessen\u201c wird, dass das Baby direkt neben einem liegt.<\/p>\n<p><strong>Wasserbetten sind keine geeigneten Familienbetten!<\/strong><\/p>\n<p>Wer zusammen mit seinem Baby oder Kind in einem Bett schlafen will, sollte auf ein Wasserbett verzichten bzw. sich kein Wasserbett als Familienbett anschaffen.<\/p>\n<p><strong>Vorsicht bei Krankheiten!<\/strong><\/p>\n<p>Wenn ein Elternteil erkrankt und z.B. Fieber hat, sollte dieser nicht zusammen mit dem S\u00e4ugling und dem anderen Elternteil in einem Bett schlafen, um diese nicht anzustecken.<\/p>\n<p><strong>Vorsicht bei totaler \u00dcberm\u00fcdung und Ersch\u00f6pfung!<\/strong><\/p>\n<p>Sollte ein Elternteil unter massivem Schlafentzug leiden und sich \u00fcberm\u00e4\u00dfig m\u00fcde bzw. ersch\u00f6pft f\u00fchlen, ist es besser, in diesem Zustand ein oder auch mehrere N\u00e4chte alleine zu verbringen. Auf diese Weise kann das Schlafdefizit etwas ausgeglichen werden und es besteht keine Gefahr im \u201eTiefschlaf-Delirium\u201c zum Risiko f\u00fcr das Baby zu werden.<\/p>\n<p><strong>Keine Haustiere im Familienbett mit Baby!<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr einen S\u00e4ugling geht von einem Haustier im Bett eine nicht zu untersch\u00e4tzende Gefahr aus. Gr\u00f6\u00dfere Hunde k\u00f6nnten das Kind z.B. im Schlaf erdr\u00fccken. Wenn sich ein Tier auf das Gesicht des Babys legt, besteht zudem auch ein hohes Erstickungsrisiko. Zus\u00e4tzlich ist in diesem Zusammenhang auch Hygiene und Sauberkeit ein Thema, da S\u00e4uglinge noch kein \u00fcberm\u00e4\u00dfig wirksames Immunsystem besitzen.<\/p>\n<p><strong>Erwachsener \u2013 Kind \u2013 Erwachsener \u2013 Kind<\/strong><\/p>\n<p>Schlafen mehrere Kinder mit im Familienbett, sollten die Kinder nicht direkt nebeneinander liegen.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr Schutz vor dem Herausfallen sorgen!<\/strong><\/p>\n<p>Damit Kinder bzw. Babys nicht aus dem Bett herausfallen k\u00f6nnen, sollte das Familienbett \u00fcber eine Reling oder einen anderen zuverl\u00e4ssigen Herausfallschutz verf\u00fcgen. Kinder sollten generell in der Bettmitte schlafen, aber in der Zeit, wo Mama und Papa noch nicht im Bett sind, muss der Nachwuchs ja auch sicher im Familienbett aufgehoben sein. Ist der S\u00e4ugling noch recht klein, sollte er idealerweise neben seiner Mutter an der Au\u00dfenseite schlafen. Hier ist dann auch ein Rausfallschutz sehr wichtig. Alternativ kann nat\u00fcrlich auch ein Anstellbettchen bzw. Baby-Balkon genutzt werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a name=\"tipps-abschied-familienbett\"><\/a><\/p>\n<h2>Tipps f\u00fcr einen gelungenen Abschied vom Familienbett<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-ade-kind-alleine-schlafen-300x225.jpg\" alt=\"Schluss mit Familienbett - Tipps, damit Ihr Kind alleine schlafen lernt\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignleft size-medium wp-image-42306\" srcset=\"https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-ade-kind-alleine-schlafen-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-ade-kind-alleine-schlafen-150x113.jpg 150w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-ade-kind-alleine-schlafen-441x331.jpg 441w, https:\/\/www.betten.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/familienbett-ade-kind-alleine-schlafen.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wenn Sie sich f\u00fcr Co-Sleeping mit Ihrem Kind entschieden haben, werden Sie wahrscheinlich sp\u00e4testens, wenn Ihr Kind zwei oder drei Jahre alt ist, den Wunsch nach einer entspannten Nachtruhe, die nicht durch ein herumwehrendes oder tretendes Kind gest\u00f6rt wird, versp\u00fcren. Vollf\u00fchren Sie jetzt allerdings einen \u201eharten Bruch\u201c und schicken Ihr Kind von einen auf den anderen Tag zum Schlafen in sein eigenes Bett und Zimmer, brauchen Sie in der Regel starke Nerven, da dieses zumeist mit viel Geschrei und Gejammer verbunden ist.<\/p>\n<p>Damit Ihnen und vor allem Ihrem Kind die Umstellung vereinfacht wird, haben wir hier einige Tipps f\u00fcr einen gelungen Abschied vom Familienbett zusammengestellt:<\/p>\n<p><strong>Eigenes Bett im Elternzimmer<\/strong><\/p>\n<p>Gerade bei schon etwas \u00e4lteren Kleinkindern, kann es sinnvoll sein, das Kind nicht direkt ins eigene Zimmer zu \u201everbannen\u201c, sondern zun\u00e4chst den Wechsel in ein eigenes Bett zu \u201e\u00fcben\u201c. Dazu sollte das Bettchen des Kindes neben das elterliche Bett gestellt werden. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Kind in diesem Zusammenhang auch zu erkl\u00e4ren, dass Mama und Papa ein Bett f\u00fcr sich alleine brauchen und es auch f\u00fcr das Kind angenehmer ist, wenn es sein eigenes Bett hat. Motivieren Sie Ihr zudem Kind h\u00e4ufiger, sich in das eigene Bett zu legen, damit es ein \u201eGef\u00fchl\u201c daf\u00fcr bekommt und sich schneller daran gew\u00f6hnt.<\/p>\n<p><strong>Tags\u00fcber mit Umstellung beginnen<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Ihr Kind morgens und\/oder mittags noch ein Schl\u00e4fchen h\u00e4lt, sollte dieses nicht mehr im Elternbett, sondern in seinem eigenen Bett &#8211; idealerweise im Kinderzimmer &#8211; stattfinden. Seien Sie dabei in der Anfangszeit besonders achtsam und schnell zur Stelle, wenn Ihr Kind erwacht, damit es lernt, dass es sich auch auf Sie bzw. Ihre Anwesenheit verlassen kann, wenn es in seinem eigenen Zimmer schl\u00e4ft.<\/p>\n<p><strong>Feste Einschlaf-Rituale und vertraute \u201eKuschel-Freunde\u201c helfen<\/strong><\/p>\n<p>Behalten Sie bereits eingef\u00fchrte Rituale vor dem Schlafengehen bei bzw. f\u00fchren Sie Rituale ein, falls Sie bislang keine haben. Erkl\u00e4ren Sie Ihrem Kind, dass es sich bekannte Gute-Nacht-Geschichten oder Schlaflieder selbst erz\u00e4hlen bzw. Vorsingen kann, wenn es in der Nacht erwachen sollte, um so selbst wieder in den Schlaf zu finden. Wenn Ihr Kind einen \u201eKuschel-Freund\u201c (Stofftier, Schmusedecke) hat, beziehen Sie diesen in das Einschlaf-Ritual sowie in die Umstellung mit ein &#8211; er vermittelt Ihrem Kind zus\u00e4tzliche Sicherheit und kann ihm in der Nacht Trost spenden, wenn es sich alleine f\u00fchlt.<\/p>\n<hr \/>\n<div id=\"weitere-links\">\n<h3><a name=\"weitere-links\"><\/a>Weitere interessante Links zu diesem Thema im Internet:<\/h3>\n<ul style=\"margin: 0 0 20px 20px;\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.focus.de\/familie\/eltern\/push-schlafen-im-elternbett-was-mit-kindern-passiert-die-nicht-alleine-schlafen-lernen_6ca4feb7-ee4a-46a0-8b0e-b7f894c63547.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schlafen im Elternbett: Was mit Kindern passiert, die nicht alleine schlafen lernen<br \/>Focus.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.afs-stillen.de\/fachinfos\/wie-sicher-ist-das-familienbett\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pl\u00f6tzlicher Kindstod &#8211; Wie sicher ist das Familienbett<br \/>Arbeitsverband Freier Stillgruppen Bundesverband e.V.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/nora-imlau-ueber-attachment-parenting-die-kinder-immer-ganz-nah-bei-sich-haben-ist-das-wirklich-gut-li.64161\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tragen, Familienbett | Die Kinder immer ganz nah bei sich haben \u2013 ist das wirklich gut?<br \/>Berliner-Zeitung.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr manche Eltern ist es das Nonplusultra die N\u00e4chte gemeinsam mit dem Nachwuchs zu verbringen. F\u00fcr andere wiederum der blanke Horror. Wir befassen uns intensiv mit dem Familienbett und was daf\u00fcr bzw. was dagegen spricht.<\/p>\n","protected":false},"author":28,"featured_media":42302,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[410,424],"tags":[],"class_list":["post-42300","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kinder","category-schlafzimmer"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Familienbett - Was spricht daf\u00fcr und was dagegen? \u27a4 Betten.at-Magazin<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Was ist ein Familienbett und was versteht man unter Co-Sleeping? Was spricht f\u00fcr ein Familienbett und was dagegen? 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