Ordnung im Schlafzimmer: Richtig aufräumen, putzen und organisieren

Geschätzte Lesezeit: 11 Minuten

Ordnung im Schlafzimmer - Unordnung und Chaos beseitigen und wieder richtig wohlfühlen und entspannenVon der besonderen Bedeutung, die von einem sauberen und chaosfreien Schlafraum ausgeht, haben wir bereits an verschiedenen Stellen berichtet. So sind sich unter anderem Ärzte, die Schlafstörungen behandeln, sowie Eheberater einig, dass sich ein aufgeräumtes und gut organisiertes Schlafzimmer positiv auf die häusliche Harmonie auswirkt und einen erholsamen, gesunden Schlaf fördert. In der Realität ist allerdings nicht selten so, dass das Schlafzimmer nicht nur als Ort der Entspannung und Erholung genutzt wird, sondern gleichzeitig noch als Lagerraum oder Abstellkammer fungieren muss.

Im Schlafmagazin widmen wir uns heute dem Thema Ordnung im Schlafzimmer. Wir geben Ihnen in diesem Zusammenhang wertvolle Tipps an die Hand, wie Sie Ihren Schlafraum besser organisieren können. Besonderes Augenmerk richten wir außerdem auf den Kleiderschrank und den Wäscheschrank. Worauf sollte man beim Füllen von Kleiderschrank bzw. Wäscheschrank achten, damit alles im Blick und ordentlich bleibt? Wie kann man hier einfach und problemlos ausmisten? – Antworten liefert Ihnen unser Artikel. Wir wünschen eine angenehme Lektüre!

Ordnung im Schlafzimmer – Aufräumen

Für viele Menschen scheint es kein Problem zu sein, den Schlafraum auch als Lager zu nutzen oder quasi ein Multifunktionszimmer davon zu machen, wo neben dem Schlafen z. B. auch noch Sport getrieben oder gearbeitet wird. Die Unordnung im Schlafzimmer, welche mit der zusätzlichen Verwendung als Abstellkammer, Fitnessraum oder Arbeitsplatz einhergeht, wird als eher nebensächlich bis belanglos erachtet, weil man ja beim Schlafen sowieso die Augen geschlossen und das Zimmer in Dunkelheit getaucht hat.

Unbewusst wirkt sich ein chaotisches Schlafumfeld mit Fitnessgeräten, benutztem Geschirr, Bücherstapeln, Aktenordnern oder Wäschebergen jedoch sehr negativ auf den Erholungswert des Schlafes und das eigene Wohlbefinden aus.

Versinkt das eigene Schlafzimmer in Chaos und Unordnung, sollte man sich entsprechend die Zeit nehmen und für Abhilfe sorgen. Damit dieses leichter gelingt, empfiehlt es sich methodisch an das Aufräumen heranzugehen. – Hier hat sich beispielsweise die Drei-Kisten-Methode bewährt. Nachfolgend stellen wir Ihnen diese Technik zum Aufräumen genauer vor und geben Ihnen auch weitere wertvolle Tipps bzw. eine kleine Anleitung zum effektiven Aufräumen und effizienten Organisieren an die Hand:

So gelingt das Aufräumen leichter: Drei-Kisten-Methode und weitere Tipps

Um chaotische Zustände in der Wohnung besser in den Griff zu bekommen, empfiehlt es sich, einen Küchentimer, drei große Kisten oder Kartons und Müllsäcke bereit zu legen.

Meistens entwickelt sich Unordnung nicht über Nacht, sondern eher als langwieriger, schleichender Prozess. Dementsprechend braucht es in der Regel auch einiges an Zeit, um das Chaos wieder zu beseitigen. Um die Motivation aufrecht zu erhalten, ist es oft sinnvoll, das Aufräumen in kleine Abschnitte zu unterteilen. Statt sich gleich alles bzw. viel zu viel auf einmal vorzunehmen und dann daran zu scheitern (ganz aufzugeben oder „schlampiger“ zu werden), wird immer nur für eine kurze Zeitspanne aufgeräumt.

Aufräumen zeitlich begrenzen - ein Küchentimer kann helfenMithilfe eines Küchentimers (Küchenwecker, Kurzzeitmessers) kann man sich beim Aufräumen ganz leicht zeitliche Grenzen setzen. Alternativ kann man natürlich auch eine klassische Stoppuhr oder den Timer am Smartphone nutzen, um sich das Ende einer 15 bis maximal 20 Minuten dauernden Aufräumsession anzeigen bzw. signalisieren zu lassen. Sobald gemäß Küchentimer oder Smartphone die Zeit zum Aufräumen abgelaufen ist, kann man guten Gewissens das Aufräumen bis zur nächsten Session beenden. Ideal ist es – gerade zu Beginn – eine Viertelstunde zum Aufräumen / Aussortieren zu nutzen und weitere fünf Minuten dazu, die Dinge wegzuräumen, die an andere Stellen in der Wohnung gehören.

Von zentraler Bedeutung sind drei Kartons, Kisten oder Körbe, welche mit „Neu-Organisieren / Verstauen“, „Aufräumen“ und „Verkaufen / Verschenken / Spenden“ beschriftet werden. Dinge, die in der „Neu-Organisieren / Verstauen“ Kiste landen, bleiben in dem Zimmer, welches man gerade aufräumt. Alles, was man in die „Aufräumen“ Kiste legt, gehört nicht in den aktuellen Raum. Diese Sachen bringt man später dorthin, wo sie hingehören. In der dritten Kiste „Verkaufen / Verschenken / Spenden“ packt man all die Gegenstände hinein, die man nicht mehr benötigt, die aber noch in Ordnung sind. – Diese Kiste sortiert man dann ggf. später noch einmal aus und entscheidet, was womit geschehen soll.

Zusätzlich braucht man noch undurchsichtige Müllsäcke, wo man direkt alles hinein gibt, was nicht mehr zu gebrauchen ist und deshalb als Müll entsorgt werden sollte.

Wir beziehen uns nachfolgend auf die in der Box über diesem Absatz beschriebene Methode zum Aufräumen.

Stellen Sie sich dem Chaos bzw. der Unordnung im Schlafzimmer und legen Sie nun mit einer erste Aufräumaktion los. – Dazu sollten Sie die benötigten Utensilien (Timer, Kisten und Müllsäcke) parat haben.

Da sich im Schlafraum oft sehr viele Sachen ansammeln, die eigentlich nichts in diesem Zimmer verloren haben, sollte die „Aufräumen“-Kiste schön groß bemessen sein, weil sie besonders gebraucht bzw. gefüllt werden wird.

Legen Sie im Timer eine Zeitspanne von 20 Minuten fest und starten Sie den Countdown. Fangen Sie mit dem Aufräumen im Bereich des Bettes an. Nehmen Sie sich dort aller Dinge an, die offen herumliegen oder hinter die Möbel gefallen sind. Berücksichtigen Sie auch die Gegenstände, die sich in den Schlafzimmermöbeln befinden: Leeren Sie Schubladen, Fächer und/oder Schrankfächer der Nachtkommode/n. Wenn es einen Bettkasten oder Schubladen am Bettgestell gibt, werfen Sie auch dort einen Blick hinein und sortieren Sie ggf. aus.

In die „Aufräumen“-Kiste packen Sie alles, was nicht ins Schlafzimmer, sondern in einen anderen Raum Ihrer Wohnung gehört. Alles, was seinen Platz im Schlafzimmer hat, aber noch dort einen sinnvollen Aufbewahrungsort braucht oder z. B. für längere Zeit (bspw. Kleidung der abgelaufenen Saison) eingelagert werden muss, legen Sie in die Kiste „Neu-Organisieren / Verstauen“. – Sollte es bereits Lösungen für die Unterbringung gefundener Schlafzimmerdinge geben, können Sie diese selbstverständlich auch direkt dahin räumen, wo Sie hingehören.

Sollten Sie auf Gegenstände im Schlafraum stoßen, die Sie nicht mehr mögen oder für die Sie keinen Bedarf mehr haben, die aber noch brauchbar sind und vielleicht anderen Menschen nützlich sein können, sortieren Sie diese in die „Verkaufen / Verschenken / Spenden“ Kiste. Kaputte Sachen und nicht benötigte Dinge, bei denen sich eine Weitergabe oder ein Verkauf nicht lohnt, packen Sie direkt in den bereit liegenden großen Müllsack für eine anschließende Entsorgung.

Achten Sie bereits beim Sortieren der Dinge in die verschiedenen Kisten, darauf, woher die Unordnung im Schlafzimmer kommen könnte. – Mit welchen Mitteln und Wegen könnte es Ihnen gelingen, das Chaos im Schlafraum in Zukunft zu vermeiden?

Wenn z. B. „bergeweise“ getragene Kleidung bzw. Schmutzwäsche zusammengeklaubt haben, verlangt dieses quasi danach, dass ein Wäschekorb oder Wäschesammler in ausreichender Größe an einer gut zugänglichen, sinnvollen Stelle im Schlafzimmer aufgestellt wird.

Haben Sie hier und da Kleingeld oder andere Sachen, die Sie beim Entleeren der Taschen an Hosen und/oder Jacken gefunden haben, entdeckt und eingesammelt? Dann stellen Sie doch eine hübsche Schale auf den Nachttisch oder die Wäschekommode. Zum Sammeln von Kleingeld könnte außerdem auch eine schöne Glasflasche oder eine Spardose dienen.

Stehen in Ihrem Schlafzimmer noch nicht ausgepackte Umzugskartons, Tüten, Taschen oder Kisten mit Kram herum, der sonst in der Wohnung bislang keinen Platz gefunden hat? Dann sollten Sie sich fest vornehmen, dieses Thema kurz- bis mittelfristig anzugehen und eine dauerhafte Aufbewahrungslösung ermitteln. Überflüssige Dinge sollten Sie dabei auch entweder entsorgen oder verkaufen / verschenken / spenden.

Sobald sich der Timer meldet und das Ende der 20-minütigen Aufräumzeit „verkündet“, beenden Sie die Aktion. Zum Abschluss können Sie sich dann mit der „Aufräumen“ Kiste noch eine Tour durch Ihre Wohnung unternehmen und die im Schlafzimmer gefundenen Sachen an die richtigen Stellen bringen. Räumen Sie außerdem die weiteren Utensilien (Kisten, Säcke, usw.) ordentlich weg.


Ordnung im Kleiderschrank

In vielen Kleiderschränken herrscht das Chaos und es kann deshalb auch schon mal länger dauern, bis ein gesuchtes Kleidungsstück im Schrank gefunden ist. Oft hängt die Unordnung im Kleiderschrank damit zusammen, dass viel zu viele Kleidungsstücke auf viel zu wenig Raum untergebracht werden müssen. Um also Abhilfe zu schaffen, kann man sich entweder einen größeren Kleiderschrank anschaffen oder – was meist angebrachter ist – die vorhandene Kleidung einmal einer kritischen Prüfung unterziehen und nicht mehr benötigte Stücke auszusortieren.

Kleiderschrank ausmisten

Bezogen auf Kleidung trifft übrigens oft die so genannte 80-20-Regel ein: In 80 Prozent der Zeit tragen wir lediglich 20 Prozent unserer Garderobe. Die übrigen 80 Prozent unserer Kleidung kommen nur gelegentlich oder gar nicht zum Einsatz. Bei vielen Stücken handelt es sich um Spontankäufe, farblich oder im Design aus dem Rahmen fallende Sachen oder gar um Kleidung, die zu klein oder zu groß geworden ist. Viel unnötiger Ballast also.

Beim Aussortieren von Kleidungsstücken kann man beispielsweise nach der populären Konmari Methode von Marie Kondo vorgehen. Im Kern dieses Konzepts für mehr Ordnung und Minimalismus in der Wohnung, geht es darum, nur noch Dinge zu behalten, die man wirklich benötigt und die einen glücklich machen. Weitere Infos dazu, finden Sie im nachfolgenden Video:

KONMARI METHODE | Kleiderschrank ausmisten und neu organisieren | Marie Kondo – More Alena


Wenn man seine Garderobe nicht nach der Konmari Methode ausmisten möchte, kann man auch mehr oder weniger auf das bereits vorgestellte 3-Kisten-Modell zurückgreifen und sich beim Aussortieren an folgenden Punkten orientieren:

• Behalten
• Weitergeben (Verschenken | Secondhand)
• Wegwerfen

Behalten

Kleidungsstücke, die behalten werden, sollten…
…sauber, ohne Beschädigungen und in gutem Zustand sein.
…die aktuell passende Konfektionsgröße aufweisen.
…im letzten Jahr getragen worden sein.
…ohne Einschränkungen gefallen.

Weitergeben (Verschenken | Spenden | Secondhand)

Als Kleidungsstücke zum Weitergeben, qualifizieren sich Stücke, die…
…seit einem Jahr nicht getragen wurden.
…sauber, beschädigungsfrei und in gutem Zustand sind.
…aus der Mode gekommen sind.
…farblich nicht zur eigenen Person passen.
…aufgrund der Größe oder des Schnittes nicht passt, nicht steht oder unbequem sind.

Wegwerfen

Weggeworfen werden, sollten alle Kleidungsstücke, die…
…abgetragen sind.
…Flecken haben, die sich nicht mehr entfernen lassen.
…Beschädigungen aufweisen, die umfangreich ausgebessert werden müssten. (Kleidungsstücke, die sich mit einer kleineren Reparatur wiederherstellen lassen, dürfen bleiben, wenn die anderen Kriterien s. o. passen. Zu den kleineren Reparaturen zählen ausgerissene Taschen, geplatzte Nähte oder herabhängende Säume.)

Sollten sich im Kleiderschrank neben der Garderobe auch noch weitere Dinge befinden, sollte man sich die üblichen drei Kisten „Neu-Organisieren / Verstauen“, „Aufräumen“ und „Verkaufen / Verschenken / Spenden“ sowie Müllsäcke bereit legen. Es ist ratsam, auch für das Ausmisten des Kleiderschranks auf einen Timer zurückzugreifen und die Aufräumaktion auf eine Dauer von 20 Minuten zu begrenzen.

Nun geht es an den Kleiderschrank, wobei es sich empfiehlt, den Schrank in Abschnitte einzuteilen. Also erst eine Kleiderstange oder ein Fach abarbeiten, bevor man an den nächsten Bereich des Schrankes geht. Jedes einzelne Kleidungsstück sollte nun in die Hand genommen und bewertet (behalten, abgeben, wegwerfen – s. o.) werden.

Wenn die Kleidung nach Sommer- und Wintersaison sortiert werden soll bzw. wenn die Kleidung der gerade nicht aktuellen Saison separat aufbewahrt werden soll, sollte man beim Ausmisten die „Kategorie Behalten“ gleich splitten. – Man nimmt also zwei Kisten oder legt zwei unterschiedliche Haufen für die Sommerkleidung und die Winterkleidung fest.

Alles, was nicht in den Kleiderschrank gehört, sollte in die „Aufräumen“ Kiste gepackt werden. – Dinge, die dabei schon im Schlafzimmer bleiben sollen, kann man direkt an die richtigen bzw. neuen Aufbewahrungsorte räumen. Alles, was gar nichts im Schlafzimmer zu suchen hat, sollte auf jeden Fall in die „Aufräumen“ Kiste.

Sobald der Timer das Ende der 20-minütigen Ausmist-Session anzeigt, beendet man das Aufräumen, entsorgt den Müll und sortiert ggf. die Dinge aus der „Aufräumen“ Kiste in der restlichen Wohnung aus.


Video: Kleiderschrank aufräumen für Faule! Marie Kondo Konmari-Methode – Alice Wolf


Kleiderschrank gut organisieren

Mit einer durchdachten Inneneinrichtung im Kleiderschrank fällt das Ordnung halten leichter.Hat man das doch meist zeitaufwendigere Ausmisten der Garderobe hinter sich gebracht und alles aus dem Kleiderschrank beseitigt, was man doch nicht mehr anzieht oder was nicht zu einem passt, geht es darum, ein brauchbares Ordnungssystem für die behaltenen Kleidungsstücke zu finden. Dafür gibt es viele verschiedene Ansätze. Welches System am besten passt, hängt von individuellen Faktoren und Gegebenheiten ab.

Beim Einordnen der Kleidungsstücke in den Kleiderschrank folgen viele Menschen beispielsweise der Regel, Gleiches mit Gleichem zusammen aufzubewahren. Hierbei wird dann zumeist eine Sortierung anhand der Farbe oder aber eine Sortierung nach Art des Kleidungsstücks (z. B. jeweils alle T-Shirts, alle Hosen, alle Hemden zusammen). Ein derartiges Ordnungsprinzip liegt nahe, ist aber nicht unbedingt die sinnvollste Lösung.

Eine weitere Möglichkeit, Ordnung in den Kleiderschrank zu bringen, kann nämlich eine Sortierung nach Gruppen sein, bei denen man selbst bestimmt, welche Kleidungsstücke gemeinsam eine Gruppe bilden. Bei diesen Gruppen geht es darum, dass die einzelnen Teile miteinander harmonieren und sich kombinieren lassen. So hängt beispielsweise die blaue Lieblingsjeans neben dem weißen T-Shirt, weil diese beiden Kleidungsstücke gerne zusammen getragen werden. Diese Gruppe könnte man mit Freizeitkleidung oder Basic-Kleidung überschreiben. Als weitere Gruppen kommen z. B. infrage Business Dress, Elegant & Chic, Arbeitskleidung, Sport & Fitness, oder, oder. Man kann auch Gruppierungen passender Kleidungsstücke anhand von bestimmten Modestilen wie z. B. Hanseatisch-Maritim oder Black & White zusammenstellen.

Eine Gruppe kombinierbarer Kleidungsstücke zu einem bestimmten Thema sollte ungefähr fünf bis acht Kleidungsstücke umfassen. Ein Teil mehr oder weniger macht natürlich nichts aus. Es ist wie bereits erwähnt natürlich auch eine Typfrage bzw. eine Frage der eigenen Persönlichkeit und der eigenen Lebensumstände, wer eher der sportlich-legere Typ ist, wird eine überwiegend bequeme Freizeitkleidungsstücke und ein wenig formelle Garderobe haben.

Tipp:

Um eine zukünftige Überladung des Kleiderschrankes zu vermeiden und die gewählte Organisationsstruktur besser beibehalten zu können, ist es ratsam, bereits beim Kauf der Kleidung in Gruppen zu denken. So lassen sich neue Sachen schnell und einfach im Schrank dazu sortieren und man spart sich u. U. den ein oder anderen Fehlkauf, der gar nicht richtig zur eigenen Garderobe bzw. zum eigenen Stil passt.

Wenn die Kleidung sortiert und neu gruppiert ist, geht es natürlich auch um die Frage, wie sich die Bekleidung am besten ordentlich und griffbereit im Schrank unterbringen kann. Es ist sinnvoll, wenn man sich dabei zum Motto macht, dass das Einräumen der Sachen leichter sein sollte als sie herauszunehmen.

So ist es beispielsweise sinnvoll, Unterwäsche wie Slips oder BHs in einem großzügigeren Korb in einem Fach des Kleiderschrankes aufzubewahren als eine zu klein bemessene Schublade zur Unterbringung zu verwenden.

Wie bereits erwähnt, lohnt es sich Kleidungsstücke nach ihrer Kombinierbarkeit miteinander zu gruppieren und auch in diesen Gruppen zusammen im Schrank aufzuhängen oder hinzulegen. Wenn man später auf der Suche nach einem gelungenen Outfit in den Kleiderschrank schaut, braucht man aufgrund der praktischen Gruppierung nicht lange zu suchen und in der Regel dürfte auch kein Teil „verloren“ gehen bzw. unbeachtet bleiben.


Video: Kleidung falten nach Konmari | Effektives & platzsparendes Aufbewahren von Oberteilen & Hosen – Das weiße Reh


In vielen Kleiderschränken lässt sich der vorhandene Stauraum nur schlecht nutzen. Daher sollte man gleich bei der Auswahl eines neuen Schlafzimmerschrankes darauf achten, ein Modell zu nehmen, welches über eine gute Inneneinteilung verfügt, welche optimal zu den eigenen Bedürfnissen passt. Bei einem vorhandenen Kleiderschrank sollte man sich nach Spezial-Aufbewahrungselementen umschauen, die sich im Schrank nutzen lassen und dabei helfen, den Schrank komplett zu nutzen. Hilfreich kann auch die Anbringung einer zusätzlichen Kleiderstange, der Einsatz ergänzender Fachböden oder auch der Einbau von Teleskop-Schubladen sein.

Schuhe bringt man idealerweise in einem gesonderten Schuhschrank unter, der bei ausreichend Platz in der Regel am besten im Flur oder in der Diele aufgestellt wird.

Weitere interessante Artikel zum Kleiderschrank im Schlafmagazin:


Ordnung im Wäscheschrank

Ordnung im Wäscheschrank haltenOft wird der Wäscheschrank nicht nur zur Aufbewahrung der Wäsche (Bettwäsche, Handtücher, Tischwäsche) genutzt, sondern dient als Sammelzentrum für alle möglichen Dinge, die gerade keinen Platz haben und schnell weggeräumt werden sollten.

Für das Ausmisten und Aufräumen des Wäscheschrankes sollte man einiges an Zeit einplanen. Da wahrscheinlich viele Wäschestücke neu gefaltet werden müssen, sollte man sich im Vorfeld darauf vorbereiten und einen frei geräumten Tisch, das Bügelbrett oder ähnliches in Schranknähe zur Verfügung haben. Zusätzlich sollte man die übliche Aufräum-Ausstattung in Form der verschiedenen Kisten zum Sortieren, dem Müllsack für die Entsorgung aussortierter Dinge und dem Timer zur Zeitbegrenzung bereitstellen.

Nachdem der 20-minütige Countdown gestartet wurde, geht man den Wäscheschrank Fach für Fach durch. Dabei nimmt man sämtlichen Inhalt heraus und sortiert die Dinge nach ihrer Art: Tischdecken zu Tischdecken, Laken zu Laken usw.. Alle Sachen, die nicht in den Wäscheschrank gehören, werden in die Kisten oder in den Müllsack gelegt. Alles, was später zurück in den Wäscheschrank soll, wird gefaltet. Beim Falten kann man beispielsweise nach der KONMARI Methode vorgehen (Details im nachfolgenden Video).


Video: KONMARI Bettwäsche falten – einfach & platzsparend | Das weiße Reh


Auch die Wäsche sollte beim Ausmisten des Schrankes einer genauen Inspektion unterzogen werden. Teile mit Rissen oder Flecken, sowie verschlissene Textilien sollten aussortiert werden. Statt die nicht mehr brauchbare Wäsche zu entsorgen, kann man sie auch anderen Verwendungszwecken zuführen und z. B. Putzlappen daraus machen.

Bevor der Wäscheschrank wieder eingeräumt und neu organisiert wird, sollte man die Fächer gründlich putzen.

Sind die 20 Minuten abgelaufen, werden die Dinge aus der „Aufräumen“-Kiste in der Wohnung verteilt und der Müll entsorgt.


Sauberkeit im Schlafzimmer – Putzen

Putzen im Schlafzimmer - sauberer SchlafraumDamit man sich im Schlafraum rundum wohlfühlen und richtig entspannen kann, kommt es neben der Ordnung natürlich auch auf die Sauberkeit an. – Wenn es einen Haushaltsputzplan gibt oder künftig geben soll, sollte die regelmäßige und gründliche Reinigung des Schlafzimmers hier auch unbedingt Berücksichtigung finden.

Da im Schlafzimmer in der Regel viel Staub anfällt, sollte das Staubwischen und Saugen des Raums zumindest einmal in der Woche erfolgen. Beim Saugen sollten auch die ggf. vorhandenen Vorhänge oder Gardinen kurz mit abgesaugt werden. Beim Staubwischen sollten nicht nur die Möbeloberflächen, sondern auch Lampenschirme und Fußleisten beachtet werden.

Wenn es elektronische Geräte wie einen PC, Laptop, eine Stereoanlage oder einen Fernseher im Schlafzimmer gibt, sollten diese beim wöchentlichen Putzen mit einem elektrostatischen Tuch abgewischt werden. Derartige Geräte wirken nämlich wie ein Staubmagnet und benötigen deshalb häufig eine Reinigung.


Video: Wöchentliche PUTZROUTINE | Schlafzimmer | KDSecret – hej.Kristina


Die Fenster im Schlafzimmer sollten regelmäßig jeweils zu den Jahreszeitwechseln geputzt werden. Neben den Glasscheiben sollten dabei auch Rahmen und Simse gründlich von Staub und Schmutz befreit werden.

Um Staub und Spinnweben von den Wänden und der Decke zu holen, sollte man zum Staubmopp bzw. Staubwedel greifen. Diese gibt es auch mit langem Stiel bzw. Teleskop-Stiel zum Ausziehen, so dass man ohne Tritthocker oder Leiter agieren kann.

Im Rahmen größerer Reinigungsaktionen im Schlafzimmer sollte man unbedingt auch auf den Schränken sowie die Deckenleuchten putzen. – Manchmal erschreckt man sich regelrecht nach dem Säubern von Lampen wie viel heller es hinterher im Raum ist.

Für Allergiker kann es sinnvoll sein, einen Luftreiniger im Schlafzimmer aufzustellen. – Weitere Tipps zum gesunden Schlafzimmer: Gesundes Schlafzimmer: Worauf sollte man bei der Einrichtung achten?


Tipps für ein gut organisiertes Schlafzimmer

Ist erst einmal Ordnung ins Schlafzimmer eingekehrt, sollte man organisatorisch alles unternehmen, damit das Chaos künftig fernbleibt. Das Schlafzimmer ist normal unser wichtigster Rückzugsort in der Wohnung und wir sollten uns dort wirklich entspannt erholen können. Im Fokus bei der Organisation des Schlafraums sollte deshalb seine Funktionen stehen, womit hier Ruhe und Regeneration gemeint sind.

Natürlich lässt es sich meist nicht vermeiden, dass bestimmte Dinge wie z. B. Kleidung oder Wohndecken im Schlafzimmer aufbewahrt werden müssen. – Aber man hierfür verträgliche Lösungen finden, die die Ordnung und Raumwirkung nicht großartig oder gar überhaupt nicht beeinträchtigen.

Nachfolgend haben wir Ihnen einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen sollen, aus Ihrem Schlafzimmer eine Oase zum Wohlfühlen und Erholen zu machen. – Neben Anregungen für Aufbewahrung und Organisation finden Sie auch Hinweise zur richtigen bzw. stimmigen Einrichtung und korrekten Beleuchtung:

Zweckmäßig möblieren

Damit das Ordnung halten im Schlafzimmer leichter fällt, ist es wichtig, dass alle vorhandenen Dinge bzw. benötigte Gegenstände einen (festen) Platz haben, wo sie bis zur Benutzung ordentlich untergebracht sind.

Wird beispielsweise das Bett auch regelmäßig zum Lesen verwendet, lassen sich die Voraussetzungen dazu leicht optimieren. – So ist es sinnvoll, am Bett eine auf das Lesen ausgerichtete Lampe unterzubringen. Zur ordentlichen Aufbewahrung von Büchern eignet sich ein kleines Regal, ein schöner Korb oder auch einfach ein besonders großzügig bemessener Nachtschrank. Ebenso attraktiv wie bequem können ergänzende Kissen sein, die bei Bedarf die aufrechte Lese-Haltung im Bett unterstützen. Äußerst komfortabel für das Lesen im Bett sind selbstverständlich verstellbare Lattenroste und hier noch einmal elektrische Lattenroste in besonderer Art und Weise. Hier lässt sich das Kopfteil in eine angenehme Position zum Lesen bringen. Viele Lattenroste erlauben darüber hinaus auch das angenehme und venenentlastende Hochlagern der Beine durch ein ebenfalls verstellbares Fußteil. – Einige verstellbare Lattenroste ermöglichen zudem als zusätzlichen Mehrwert die einfache Nutzung des Bereichs unter der Liegefläche als Stauraum (Bettkasten).

Fungiert der Schlafraum auch als Home-Gym, braucht man in der Nähe von Heimtrainer, Laufband und Co. Platz für weiteren Trainingsbedarf (z. B. Yoga-Matten, Kettlebells, Hanteln, Medizinbälle) sowie für Trainingskleidung und Sportschuhe. Letztere kann man natürlich auch mit im meist ohnehin vorhandenen Kleiderschrank unterbringen. Idealerweise gibt es in der Trainingsecke außerdem eine Abstellmöglichkeit für ein Getränk sowie eine Ablage- oder Aufhängevorrichtung für ein Handtuch.

Ein Schreibtisch oder Sekretär im Schlafzimmer kann zum Arbeiten praktisch sein. Darüber hinaus lässt sich ein Schreibtisch bei Bedarf auch als Schminktisch nutzen, so dass keine zusätzlichen Frisierkommode im Schlafraum untergebracht werden muss. Wandhaken und Ablagekörbe können sowohl die Ordnung am Arbeitsplatz als auch im Schminkbereich fördern.

Wenn das Schlafzimmer auch zum „Sporteln“, Arbeiten oder Schminken genutzt wird, sollte man versuchen, diese auf Aktivität ausgelegten Funktionszonen im Raum bei Nichtnutzung zu neutralisieren. Dieses kann z. B. durch eine flexible Raumteilung durch einen Paravent erfolgen. Je nach wie das Schlafzimmer geschnitten ist, kann man aber auch Vorhänge einsetzen, um aktive „Ecken“ optisch vom Schlafplatz zu trennen. Wenn der Schreibtisch und / oder Schminktisch nicht benutzt wird, sollte er stets aufgeräumt bzw. abgeräumt sein. Einzelne Deko-Gegenstände, die die Wohnlichkeit betonen oder ähnliches sind willkommen.

Möbel Kombinationen prüfen

Nicht selten, werden Schlafzimmermöbel in Form vom Schlafzimmer Komplett-Sets angeschafft. Dazu gehören in der Regel Bettgestell, Nachttische, Kleiderschrank und oft auch noch eine Kommode. Insbesondere dann, wenn aufgrund eines Umzugs die Wohnung oder das Haus gewechselt wird, kann es passieren, dass die Schlafzimmermöbel nicht mehr optimal in den Raum passen.

Wenn man die vorhandenen Möbel nur mit Mühe und Not im Schlafraum aufstellen können, so dass es insgesamt sehr überladen / überfüllt wirkt und man sich vielleicht sogar „erschlagen“ fühlt, sollte man überlegen, ob man nicht auf das ein oder andere Möbelstück im Schlafzimmer verzichten kann. Vielleicht passt die Kommode ja auch in die Diele oder der Kleiderschrank in einen separaten Raum.

Vielleicht kann man die großen Nachtkommoden gegen kleinere Nachttische austauschen, die zwar weniger Stauraum bieten, aber insgesamt „luftiger“ erscheinen und dem Raum so optisch zu mehr Leichtigkeit verhelfen.

Vorhandenen Platz optimal nutzen und multifunktionale Möbel einsetzen

Wenn es im Schlafzimmer auf jeden Millimeter Platz ankommt und man leider keine andere Wahl hat, als den Raum gut mit Möbeln und Aufbewahrungslösungen zu füllen, gilt es sich bei der Auswahl der Einrichtung Zeit zu lassen und mit Bedacht vorzugehen:

Besitzt man ein Bett mit Bodenfreiheit, kann man sich nach geeigneten Unterbett-Kommoden (Kunststoffbehälter mit Deckel auf Rollen) oder rollbaren Bettschubkästen aus Holz umschauen, um den Raum unter der Liegefläche des Bettes praktisch zu nutzen. Wenn man sich ein neues Bett anschaffen will, kann man sich direkt für ein Bett mit Stauraum entscheiden, welches bereits über einen Bettkasten oder integrierte Bett-Schubkästen verfügt.

Kann man keine separate Kommode z. B. für Wäsche im Schlafzimmer unterbringen, lohnt sich der Kauf eines Kleiderschrankes, der auch über integrierte Schubladen verfügt. – Viele Kleiderschränke mit Schubladen verfügen zudem über weitere Ausstattungsmerkmale, die das platzsparende Ordnung halten im Schlafzimmer erheblich vereinfachen.

Wünscht man sich eine zusätzliche Sitzgelegenheit z. B. zum Schuhe anziehen im Schlafzimmer, ist es sinnvoll, eine Bettbank zu wählen, die gleichzeitig auch Extra-Stauraum in Form einer Truhe oder Schublade mitbringt.

Richtige Ausleuchtung des Schlafzimmers zum Wohlfühlen

Da das Schlafzimmer primär der Erholung und Entspannung dient, ist hier hartes, direktes Licht fehl am Platz. Mit indirekten Beleuchtungslösungen und Leseleuchten schafft man eine ruhige, angenehme Atmosphäre. Da, wo mehr Licht benötigt wird, z. B. am Arbeitsplatz oder zum Frisieren, Schminken oder Ankleiden, können separat zuschaltbare Leuchten in der gewünschten Helligkeit eingesetzt werden.

Sicherheitsaspekte nicht vergessen!

Wenn wir schlafen, sind wir relativ ungeschützt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir uns in unserem Schlafzimmer auch sicher fühlen. Denn ohne die notwendige Grundsicherheit werden wir kaum zur Ruhe finden und entspannt regenerieren.

Im Schlafzimmer sollte es einen Rauchmelder geben. Außerdem sollte man griffbereit am Bett über eine funktionstüchtige Taschenlampe verfügen, falls es einmal zu einem nächtlichen Stromausfall kommt. Außerdem ist es sinnvoll, dass Hausschuhe und Morgenmantel so im Schlafzimmer aufbewahrt werden, dass man schnell hineinschlüpfen kann.

Je nach Wohnlage und Lage des Schlafzimmers in der Wohnung können außerdem noch Maßnahmen zum Einbruchsschutz angebracht sein. – Liegt der Schlafraum im Erdgeschoss sollte er auf gar keinen Fall von außen einsehbar sein (Rollläden runter).


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Annika Franke

Als Redakteurin haucht sie seit 2018 den Produkten des Online-Shops Betten.at mit ihren Texten Leben ein. Darüber hinaus schreibt sie gerne Artikel für das Schlafmagazin zu verschiedenen Themen.

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